
Neuro-Inklusion bezieht sich auf die Integration von Menschen mit unterschiedlichen neurologischen Funktionsweisen (Neurodiversität) in alle Bereiche der Gesellschaft. Es geht darum, Umgebungen und Strukturen zu schaffen, die die Bedürfnisse von neurodivergenten Menschen, wie z.B. Menschen mit Autismus und/oder ADHS berücksichtigen und ihnen die Teilnahme und Teilhabe ermöglichen.
Der Name „Neuro-Inklusion“ verbindet zwei zentrale Begriffe, die inhaltlich und gesellschaftlich stark aufeinander bezogen sind:
„Neuro“
Bezieht sich auf das Nervensystem, das Gehirn und damit auf neurodiverse Menschen – also Menschen, deren neurologische Wahrnehmung, Informationsverarbeitung oder Verhalten von gesellschaftlichen Normen abweichen kann. Dazu zählen zum Beispiel Menschen mit Autismus, ADHS und anderen neurobiologischen Besonderheiten.
„Inklusion“
Bedeutet Einbeziehung, Gleichberechtigung und Teilhabe. Inklusion geht über reine Integration hinaus – sie zielt darauf ab, Barrieren zu beseitigen und Vielfalt als Stärke zu verstehen, statt sie anzupassen oder zu korrigieren.
